7 Tipps für den perfekten Glamping-Urlaub

24.10.2022
11 Minuten
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Inzwischen ist diese Art des Urlaubs in aller Munde: der Glamping-Urlaub. Die Mischung aus Glamour und Camping – also besonders luxuriöses Camping – hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Und das vollkommen zu Recht: Beim Glamping vereinen sich der Reiz der Natur und das Abenteuer einer ungewöhnlichen Unterkunft mit dem Komfort eines Hotelzimmers im Freien. Campen macht Spaß, Glamping hebt es auf das nächste Level.

Damit der Glamping-Urlaub perfekt wird, haben wir einige Tipps zu dem Thema gesammelt. Dabei gehen wir darauf ein, welche Glamping-Spots es eigentlich gibt und wie der Ausflug nicht nur gelungen, sondern unvergesslich wird.

1. Glamping-Urlaub am Strand

Beim Luxus-Camping geht es darum, anzukommen und zu genießen. Das macht die komfortable und großzügige Ausstattung einer Glamping-Unterkunft möglich, und genau diese hebt das Glamping auch so deutlich vom Camping ab.

Vor Ort ist schon für alles gesorgt: Gemütliche Betten warten auf die Gäste ebenso wie eine Kochmöglichkeit und oftmals ein eigenes Badezimmer samt Dusche und WC. Obwohl ein Glamping-Zelt oder ein Glamping-Pod diese Ausstattung auf Hotel-Niveau bietet, ist gleichzeitig der Standort viel flexibler wählbar. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Glamping-Urlaub direkt am Strand?

Am Morgen einen heißen Kaffee mit Blick auf das Meer zu genießen und sich nach einem nur kurzen Fußweg ins Wasser zu stürzen oder am Strand zu entspannen – das klingt nach einem ganz besonderen Urlaub. 

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Das Glamping am Strand ist nicht nur in einem komfortablen Zelt möglich. Auch kleine Strandhäuser, die an Tiny Houses erinnern, werden als Unterkunft angeboten. Ob in Deutschland, den Niederlanden, Dänemark oder ganz woanders – da findet jeder sein Traumziel. Zwischen den Dünen entflieht man dem Alltag doch am besten.

2. Glamping-Urlaub in den Bergen oder im Wald

Auch ein Glamping-Urlaub in den Bergen verspricht, ein einzigartiges Erlebnis zu werden. Gerade für alle, die das Wandern lieben, ist das die perfekte Wahl – denn was könnte aufregender sein als eine Übernachtung umringt von Berggipfeln?

Besonders beliebt als Unterkunft sind in den Bergen Tiny Houses, aber auch große Weinfässer und die klassische Holzhütte, in denen besonders urig „geglampt“ werden kann. Viele dieser Unterkünfte sind winterfest; das heißt, im Frühjahr, Sommer und Herbst kann nach Herzenslust gewandert werden. Im Winter laden diese Orte besonders die Wintersportler:innen und Schneefreund:innen dazu ein, weit oben ihren Urlaub zu genießen.

Wer Wälder liebt, wird natürlich ebenfalls fündig. Vor allem im Sommer ist das Glamping in einem schattigen Wäldchen eine tolle Option. Dieser Ort bietet außerdem noch eine ganz besondere Möglichkeit: Denn hier findet man unter den Glamping-Unterkünften sogar Baumhäuser. Ein echtes Abenteuer gerade für Kinder und alle, die ein bisschen Kind geblieben sind.

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3. Glamping im Winter

Beim Glamping denken viele sicher zuerst einmal an einen Sommerurlaub – wie eben auch beim Camping. Tatsächlich lässt es sich aber das ganze Jahr hindurch wunderbar glampen, und das sogar im Winter. Wer erwacht nicht gern in einem gemütlichen Bett mitten im Schnee?

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Nicht nur ein Tiny House oder ein Glamping-Pod können winterfest sein, es gibt sogar winterfeste Glamping-Zelte. Diese sind wasserdicht, entsprechend gedämmt, windfest und lassen sich effizient beheizen. Das ist perfekt für die kalte Jahreszeit, denn gerade sie hat oftmals ihren ganz besonderen Reiz.

Wintersportler:innen finden in winterfesten Glamping-Unterkünften ihren idealen Ausgangspunkt für Aktivitäten wie Wandern oder Skifahren. Eine wunderschön verschneite Landschaft entfaltet aber selbstverständlich auch bei einem schönen heißen Getränk auf der Terrasse ihren Reiz. Und auch, wer die Lichter der Weihnachtszeit genießt, kann in einer winterfesten Glamping-Unterkunft ganz besondere Festtage verbringen, mit Ausflügen zu Weihnachtsmärkten und in sympathische Städte und Dörfer mit ihren stimmungsvollen Dekorationen. 

4. Das richtige Gepäck

Das Schöne beim Glamping ist, dass viel vom typischen Gepäck, das beim Camping benötigt wird, wegfällt. Denn vor Ort ist schon für das Allermeiste gesorgt: Bettzeug ist meist bereits vorhanden und da es bequeme Betten gibt, kann auf Isomatte, Schlafsack und Co. verzichtet werden. Das gilt oft auch für Handtücher. Die Küchenzeile verfügt ebenfalls schon über eine kleine Ausstattung. Natürlich kann hier alles mitgenommen werden, ohne das man einfach nicht kann: der Lieblings-Kaffee zum Beispiel, oder auch andere Lebensmittel.

Am besten ist es, sich vorab beim Glamping-Anbieter zu informieren, welche Ausstattung in der Unterkunft bereits vorhanden ist. So kann vermieden werden, zu viel einzupacken. Das Wichtigste, an das beim Packen für den Glamping-Urlaub gedacht werden sollte: Alles, was benötigt wird, um den Urlaub so richtig zu genießen – und das ist ganz von den eigenen Lieblings-Aktivitäten abhängig. Heißt: Ganz nach eigenem Geschmack das Stand-up-Paddle, die Wanderausrüstung, die Slackline, der Fußball oder was auch immer das Herz beim Glamping-Urlaub höher schlagen lässt.

Unser Tipp: Am besten auch etwas für Aktivitäten bei Regenwetter einpacken. Keine Sorge: Durch die vielfältigen Standorte und das üppige Platzangebot mit oftmals überdachten Terrassen muss der Urlaub bei Regenwetter nicht ins Wasser fallen. Trotzdem kann es nicht schaden, mit Dingen wie dem Lieblingsbuch, Spielen, einer Musikbox oder einer Spielekonsole noch etwas für den Fall der Fälle in der Hinterhand zu haben. Vorab ein Blick in den Wetterbericht hilft übrigens auch bei der Wahl der passenden Kleidung.

5. Die perfekte Unterkunft

Ein paar der möglichen Glamping-Varianten haben wir bereits genannt, und es gibt noch eine Menge mehr – so findet wirklich jede:r die perfekte Unterkunft für sich.

Ein sGlamping-Erlebnis im Safari-Zelt oder Lodgezelt bietet oft den meisten Platz und ist gerade für größere Gruppen die ideale Wahl. Tipi, Jurte oder Wigwam sind ebenso wie Baumhäuser toll für einen Aufenthalt im Wald geeignet. Große Weinfässer und Tiny Houses sind beliebte Unterkünfte gerade in bergigen Regionen, denn das Holz, aus dem sie bestehen, verleiht dem Ort Hüttenfeeling auf eine moderne Art und Weise. Wahre Allrounder sind Luxus-Zelte: Da sie sich so flexibel aufstellen lassen, stehen besonders die kompakten Vertreter unter ihnen oftmals an außergewöhnlichen und ganz besonderen Standorten.

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Übrigens: Auch im Mobilehome ist Glamping möglich. Mit dem passenden Fahrzeug und den entsprechenden Stellplätzen kann so ein Glamping-Urlaub on the road zum echten Highlight werden.

Welche Unterkunft es letzten Endes wird, das lässt sich am besten nach dem persönlichen Lieblings-Ort und der gewünschten Art der Aktivität bestimmen.

6. Lokale Köstlichkeiten, selbst zubereitet

Ein Urlaub ist immer auch ein Stück weit ein kulinarisches Erlebnis. Die Küche der Region des Zielortes kennenzulernen macht Spaß und gibt Inspirationen für Zuhause mit auf den Weg. Beim Glamping-Urlaub kann ohne Weiteres auch vor Ort schon einmal der Kochlöffel geschwungen werden, denn eine Kochmöglichkeit gehört zur Ausstattung einer Glamping-Unterkunft oftmals dazu.

So können – egal ob in Italien, Kroatien, Österreich, Frankreich, Spanien, Slowenien, an der Nordsee oder ganz woanders in Europa – auf dem lokalen Markt leckere Zutaten für tolle Gerichte eingekauft werden. Es lohnt sich daher, bereits vorher Rezeptideen zu sammeln, mit denen Sie Ihre Lieben dann im Urlaub überraschen können.

7. Nachhaltiger Glamping-Urlaub

Ein Glamping-Urlaub findet oft nah an der Natur statt. Darum ist es umso wichtiger, diesen Urlaub im Glamping-Zelt nachhaltig gestalten zu können. Das bedeutet beispielsweise, auf Ausflügen die Natur zu respektieren und keinen Müll zu hinterlassen, oder mit regionalen Zutaten zu kochen.

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Auch bei der Wahl der Unterkunft kann umweltverträglich entschieden werden. So gibt es Anbieter von Glamping-Unterkünften, die auf Nachhaltigkeit besonderen Wert legen. STROHBOID beispielsweise bietet Glamping-Zelte an, die aus nachhaltigem und regionalem Holz bestehen. Dazu sorgt die spezielle Konstruktion der Zelte dafür, dass mit minimalem Materialaufwand maximale Stabilität erzielt wird. Nicht zuletzt sei die Langlebigkeit der Zelte von STROHBOID erwähnt: Mit entsprechenden Pflege- und Wartungsarbeiten lässt sich eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren erzielen.

Dem Respekt vor der Natur, der beim Camping zentral ist, lässt sich also auch beim Glamping sehr gut Rechnung tragen. Das kommt der Natur und so letzten Endes auch allen Gästen zugute.

FAQ

Was ist ein Glamping-Urlaub?

Ein Glamping-Urlaub ist vom Campingurlaub inspiriert: Der Ausflug an die frische Luft und in eine eindrucksvolle Umgebung macht das Glamping besonders. Was es vom Camping abhebt, ist die Ausstattung der Unterkünfte, die nicht minimalistisch, sondern sehr umfangreich ist und den Komfort eines Hotelzimmers oder von einem Ferienhaus bietet – glamouröses Camping eben. Hier trifft Ursprünglichkeit auf Luxus, und das selbst in den beliebtesten Regionen Europas wie dem Gardasee oder der Toskana.

Was ist ein Glamping-Resort?

In einem Glamping-Resort befinden sich gleich mehrere Glamping-Unterkünfte auf einmal. Ein Glamping-Resort bringt zwar etwas weniger „Einsam in der Wildnis“-Feeling mit als Glamping-Unterkünfte, die solitär stehen. Dafür werden oft unterschiedliche Annehmlichkeiten angeboten, wie Yoga-Kurse, gastronomische Einrichtungen, Fahrradverleih, Bootsverleih, Whirlpool oder ein nahe gelegener Freizeitpark. Vergleichbar ist ein Camping-Resort mit einem Ferienpark, praktisch ein Glampingplatz. Eine gute Wahl für die ganze Familie.

Was braucht man für Glamping?

Beim Glamping braucht es allgemein aufgrund der großzügigen Ausstattung, wie sie beim Glamping üblich ist, keine umfassende Ausstattung im Gepäck. Hier heißt es: ankommen und genießen. 

Was natürlich trotzdem auf keiner Reise fehlen sollte:

  • die persönliche Reiseapotheke
  • Mückenschutz
  • ein guten Buch, Spiele oder der Handheld für Regentage
  • Kulturbeutel (Zahnbürste nicht vergessen!)
  • Sonnencreme und Sonnenbrille
  • gegebenenfalls der Reisepass
  • Ladekabel und Adapter für Smartphone, Kamera und Co.
  • ein kleiner Rucksack für Ausflüge

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Lisa Neureiter

BA Lisa Neureiter

Head of Marketing